Diese beiden Flüsse treffen etwa 20km südlich von Manaus aufeinander, und ihre klare Trennung ist noch für 10km zu sehen - das liegt daran, daß der Rio Negro 10°C wärmer ist als der Solimoes.
Nach dem Frühstück packen wir unsere Koffer, verabschieden uns von den netten Amerikanern, die sehr traurig sind, daß wir nicht auch noch die weitere, viertägige Reise auf dem Rio Negro mitmachen, und verlassen um 9h zurück in Manaus die Iberostar Grand Amazon - die wir nur empfehlen können für eine Amazonas-Kreuzfahrt!
Von dort geht es erst einmal zurück in das Hotel, in dem wir schon eine Nacht verbracht haben.
Wieder in einem Taxi fahren wir ins Stadtzentrum. Manaus hat seine besten Zeiten längst hinter sich. Ende des 19.Jahrhunderts, als nur hier der für die Reifenproduktion nötige Kautschuk zu bekommen war, hatte es seine Blütezeit - bis Malaysia als Kautschukkonkurrent auftrat. Viel später hat sich dann die HiTech-Industrie hier angesiedelt - begünstigt durch Steuererleichterungen des Staates. Inzwischen hat Manaus 1,6 Millionen Einwohner, ist allerdings nur im Zentrum interessant - drumherum wuchern die Armenviertel.
Es zieht uns zunächst zu den historischen Markthallen, deren Eisenkonstruktion 1882 in den Werkstätten von Gustave Eiffel gefertigt wurde. Leider werden
Danach wandern wir zur Oper, dem berühmten Teatro Amazonas - ein anstrengendes und schweißtreibendes Unternehmen bei der Hitze! Leider müssen wir dann feststellen, daß die Oper am Sonntag geschlossen ist - erst morgen kann man wieder rein...
Also erholen wir uns in dem einzigen Restaurant in der Nähe - einer Pizzeria... Aber: Sie ist klimatisiert, und in angenehm kühler Luft stellen wir fest, daß die Pizza auch noch ausnehmend gut schmeckt!
Danach geht es mit dem Taxi zurück ins Hotel - morgen haben wir einen langen Reisetag vor uns!
Dritter Tag auf dem Amazonas, Rückkehr nach Manaus
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