Unter sog. "Sonnenschirmbäumen" sitzend, mit Blick auf das Meer, die vorgelagerten Inseln,
Danach laufen wir durch das pittoreske Städtchen, mit seinem sehr großformatigen (!) Kopfsteinpflaster in engen Gäßchen, die bei Flut zu einem großen Teil unter Wasser stehen, seinen bunten Kirchen, seinen hübsch und individuell angestrichenen Fassaden und Fenster-und Türrahmen, in dem es natürlich auch interessante Läden gibt...
Z.B. einige Rumgeschäfte, die nicht nur die 5-6 Sorten hiesigen, sondern auch noch hunderte anderer Spezialitäten von Rum aus dem Umland führen. Das sind dann nicht nur für Caipirinhas gebrauchte Sorten, sondern auch länger gereifte, dunklere, die man pur trinkt.
Ich finde besonderen Gefallen an einem Laden, in dem man Münzen aus aller Welt erwerben kann, die ein Künstler wie bei einer Laubsägearbeit von "überflüssigem" Metall befreit hat, so daß nur noch scherenschnittartig die Hauptmotive zurückbleiben - sehr originell! Ich erstehe u.a. eine 10-(Euro)-Cent-Münze, in der nur noch das Brandenburger Tor steht!
Nach einem wieder sehr guten Mittagessen im Margarida Cafe fahren wir ca. 20 Minuten raus aus dem Ort Richtung Berge - dort erwartet uns ein im Urwald gelegener toller Wasserfall:
Das Wasser "fällt" dort nur wenig, es schießt mehr über eine riesige Felsplatte hinweg. Die Jugendlichen hier sausen auf nackten Fußsohlen in halsbrecherischer Fahrt dort runter - allerdings nur bei etwas höherem Wasserstand, heute ginge das nicht so gut.
Danach besuchen wir noch eine winzigkleine, im Wald gelegene Cachaca-Brennerei, die mit altertümlich anmutenden Gerätschaften aber immer noch Rum destilliert.
Der Abend klingt auf dem Boot aus, zunächst mit einer Skype-Konferenz mit allen drei Jungs und allen drei Freundinnen gleichzeitig
Wir genießen den malerischen Sonnenuntergang und finden das Leben zum wiederholten Mal richtig schwer...! ;-)
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Parati, 3.Tag

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